Kaufnebenkosten-Rechner (Immobilie)
Zum Kaufpreis kommen je nach Bundesland 9 bis 13 % Nebenkosten – die von der Bank meist nicht mitfinanziert werden. Der Rechner schlüsselt Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler auf.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Grunderwerbsteuersätze: Stand Januar 2026. Notar/Grundbuch als übliche Pauschale von 2,0 % (1,5 % + 0,5 %); tatsächliche Gebühren richten sich nach GNotKG.
Die drei Kostenblöcke beim Immobilienkauf
Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und reicht von 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (NRW, SH, Saarland, Brandenburg) – beim 450.000-€-Kauf ein Unterschied von 13.500 €. Notar und Grundbuchamt schlagen zusammen mit rund 2,0 % zu Buche; sie sind Pflicht, denn ohne notarielle Beurkundung ist der Kauf unwirksam. Die Maklerprovision wird beim Verkauf von Wohnimmobilien an Verbraucher seit 2020 geteilt – üblich sind je 3,57 % (inkl. MwSt.) für Käufer und Verkäufer; bei Käufen ohne Makler entfällt der Posten komplett.
Der entscheidende Finanzierungs-Punkt: Banken beleihen den Immobilienwert, nicht die Nebenkosten – diese 9 bis 13 % sollten als Eigenkapital bereitstehen. Eine „110-%-Finanzierung“ inklusive Nebenkosten ist möglich, kostet aber deutliche Zinsaufschläge. Spartipp: Bewegliches Inventar (Einbauküche, Sauna, Markise) im Kaufvertrag separat ausweisen – darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.