Farbrechner: Wie viel Wandfarbe brauche ich?
Zu wenig Farbe heißt zweimal Baumarkt, zu viel heißt Geld im Keller. Dieser Rechner ermittelt den Farbbedarf aus den Raummaßen – inklusive Deckenoption und Gebinde-Empfehlung.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Ergiebigkeit laut Gebinde-Aufdruck (üblich 6–8 m²/l). Auf saugendem oder dunklem Untergrund eher mit dem unteren Wert und einem zusätzlichen Anstrich rechnen.
So kalkulieren Profis den Farbbedarf
Die Rechnung ist simpel: Wandumfang × Raumhöhe − Fenster und Türen ergibt die Wandfläche, optional plus Decke (Länge × Breite). Multipliziert mit der Zahl der Anstriche und geteilt durch die Ergiebigkeit der Farbe steht der Literbedarf fest. Ein Standard-Zimmer von 4,5 × 3,5 m braucht für Wände mit zwei Anstrichen gut 10 Liter.
Die Ergiebigkeit ist der große Unterschied zwischen den Qualitäten: Markenfarben schaffen 7–8 m²/l und decken oft schon beim ersten Anstrich, Billigfarbe kommt nominell genauso weit, braucht aber real einen dritten Durchgang – dann war sie teurer. Bei kräftigen Farbtönen oder dunklem Altanstrich hilft pigmentierte Grundierung mehr als ein weiterer Farbauftrag. Rechnen Sie stets 10 % Puffer ein: für Ausbesserungen, die zweite Fensterlaibung, die man vergessen hat – und weil derselbe Farbton aus einer neuen Charge minimal anders ausfallen kann. Rest gut verschlossen und frostfrei gelagert hält sich Dispersionsfarbe übrigens viele Monate für Ausbesserungen.