Schenkungssteuer-Rechner

Freibeträge je Person10-Jahres-FristMit Strategie-Tipps

Schenken zu Lebzeiten ist das mächtigste Werkzeug der Nachfolgeplanung: Die Freibeträge stehen alle zehn Jahre neu zur Verfügung. Der Rechner zeigt Freibetrag und fällige Steuer Ihrer Schenkung.

Schenkungssteuer berechnen Formular SchenkSt-01
Stand · Januar 2026

Ergebnis Ihrer Berechnung

Freibetrag (Rest)
Steuerpflichtiger Erwerb
Steuersatz
Schenkungssteuer
Kommt netto an

Vorschenkungen derselben Person innerhalb von 10 Jahren werden zusammengerechnet (§ 14 ErbStG); Berechnung hier vereinfacht durch Freibetrags-Verbrauch. Stufentarif ohne Härteausgleich – bei größeren Übertragungen Steuerberatung einholen.

Die 10-Jahres-Strategie

Schenkungs- und Erbschaftssteuer teilen sich Freibeträge und Tarif – mit einem entscheidenden Unterschied: Schenkungs-Freibeträge erneuern sich alle zehn Jahre. Eltern können jedem Kind also alle zehn Jahre 400.000 € steuerfrei übertragen – von beiden Elternteilen zusammen 800.000 € pro Dekade. Über 20–30 Jahre geplant, wandern so auch Millionenvermögen steuerfrei in die nächste Generation.

Zwei Fallstricke sind eingebaut: Erstens werden alle Schenkungen derselben Person innerhalb von 10 Jahren zusammengerechnet (§ 14 ErbStG) – deshalb fragt der Rechner Vorschenkungen ab. Zweitens sind Eltern bei Schenkungen schlechter gestellt als im Erbfall: nur 20.000 € Freibetrag und Steuerklasse II (statt 100.000 € / Klasse I beim Erben). Beliebte Gestaltungen darüber hinaus: die Kettenschenkung (erst an den Ehepartner, dann von dort ans Kind – verdoppelt Freibeträge, muss aber sauber getrennt erfolgen), Nießbrauchsvorbehalt bei Immobilien (drückt den steuerlichen Wert erheblich) und das steuerfreie Familienheim unter Ehepartnern zu Lebzeiten – Letzteres sogar ohne 10-Jahres-Bindung.

Häufige Fragen

Wie oft kann ich den Freibetrag nutzen?
Alle zehn Jahre vollständig neu – pro Schenker-Empfänger-Paar. Beide Elternteile zusammen können einem Kind damit 800.000 € pro Dekade steuerfrei zuwenden; frühes Starten multipliziert den Effekt.
Muss ich eine Schenkung dem Finanzamt melden?
Ja, formlos innerhalb von 3 Monaten – Schenker oder Beschenkter. Bei notariell beurkundeten Schenkungen (z. B. Immobilien) übernimmt der Notar die Anzeige. Gelegenheitsgeschenke üblichen Umfangs sind ausgenommen.
Was ist eine Kettenschenkung?
Die Übertragung über eine Zwischenperson mit eigenem Freibetrag, etwa Schwiegerkind-Konstellationen: Erst schenkt ein Elternteil dem eigenen Kind, dieses später dem Partner. Zulässig ist das nur, wenn die Zwischenperson frei über das Vermögen verfügen kann – eine Weitergabe-Verpflichtung macht die Gestaltung unwirksam.

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