Kaufen oder Mieten – was lohnt sich?
Kaufen bindet Kapital, Mieten lässt es arbeiten: Dieser Rechner vergleicht, wer nach X Jahren mehr Vermögen hat – der Käufer (Immobilie minus Restschuld) oder der Mieter (angelegtes Kapital).
Ergebnis Ihrer Berechnung
Modell: 1 % Instandhaltung p. a. auf den Kaufpreis; der Mieter legt Eigenkapital und jede monatliche Ersparnis gegenüber dem Käufer an. Steuern, Umzüge und individuelle Faktoren bleiben außen vor – Ergebnis ist eine Szenario-Rechnung, keine Prognose.
Wie der Vergleich rechnet
Der Käufer steckt sein Eigenkapital in die Immobilie, zahlt Kreditrate plus rund 1 % Instandhaltung pro Jahr und besitzt am Ende Immobilienwert minus Restschuld. Der Mieter legt dasselbe Eigenkapital am Kapitalmarkt an und investiert zusätzlich jeden Monat die Differenz zwischen Käufer-Belastung und seiner (jährlich steigenden) Miete. Am Ende zählt, wessen Vermögen größer ist.
Das Ergebnis hängt massiv an drei Stellschrauben: Kaufpreisfaktor (je teurer die Immobilie relativ zur Miete, desto besser für Mieter), Wertsteigerung vs. Alternativrendite (Immobilie wächst gehebelt aufs ganze Objekt, das Depot nur aufs Ersparte – aber historisch mit höherer Rendite) und der Zeitraum (die Kaufnebenkosten von ~10 % sind versunkene Kosten, die sich erst über viele Jahre amortisieren; unter 10 Jahren gewinnt fast immer der Mieter). Nicht bezifferbar, aber real: Der Käufer kauft sich Mietsicherheit und Gestaltungsfreiheit, der Mieter Flexibilität. Spielen Sie mehrere Szenarien durch – genau dafür ist der Rechner gebaut.