Körperfettrechner (US-Navy-Methode)
Der Körperfettanteil sagt mehr als der BMI – und die US-Navy-Methode schätzt ihn erstaunlich gut mit nichts als einem Maßband. Umfänge messen, Werte eintragen, fertig.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Messband waagerecht und ohne Einschnüren anlegen: Taille auf Nabelhöhe (Männer) bzw. schmalste Stelle, Hals unterhalb des Kehlkopfs. Schätzformel mit ±3 % Toleranz. Unverbindlicher Richtwert, keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen ärztlichen Rat einholen.
Warum der KFA aussagekräftiger ist als der BMI
Der BMI kennt nur Gewicht und Größe – er erklärt einen muskulösen Kraftsportler zum „Übergewichtigen“ und übersieht das „skinny fat“-Phänomen (normalgewichtig, aber hoher Fettanteil). Der Körperfettanteil misst dagegen das, was gesundheitlich zählt. Die US-Navy-Methode schätzt ihn aus Umfängen, weil sich Fett bevorzugt an Taille und Hüfte ansammelt – Studien bescheinigen ihr eine Genauigkeit von etwa ±3 Prozentpunkten gegenüber Labormethoden, deutlich besser als übliche Körperfettwaagen.
Einordnung (angelehnt an ACE-Kategorien)
| Kategorie | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| Essentiell/Wettkampf | 2–6 % | 10–14 % |
| Athletisch | 6–14 % | 14–21 % |
| Fit | 14–18 % | 21–25 % |
| Durchschnitt | 18–25 % | 25–32 % |
| Erhöht | über 25 % | über 32 % |
Frauen haben von Natur aus einen höheren essentiellen Fettanteil – die Kategorien sind deshalb nicht vergleichbar. Für die Verlaufskontrolle gilt: Immer zur gleichen Tageszeit, unbekleidet und mit demselben Maßband messen; der Trend über Wochen ist aussagekräftiger als der einzelne Wert.