Wilks- & DOTS-Rechner
Wer ist stärker: 140 kg Bankdrücken bei 110 kg Körpergewicht oder 110 kg bei 75? Wilks und DOTS beantworten genau das – sie machen Kraftleistungen über alle Gewichtsklassen vergleichbar.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Klassische Wilks-Formel (1994) und DOTS (2019) mit Original-Koeffizienten. Die Einordnung bezieht sich auf ein Powerlifting-Total (Kniebeuge + Bankdrücken + Kreuzheben); für Einzelübungen entsprechend niedriger ansetzen. Unverbindlicher Richtwert, keine medizinische oder Trainingsberatung. Bei Vorerkrankungen vor intensivem Training ärztlichen Rat einholen.
Kraft fair vergleichen – so funktionieren die Scores
Absolute Zahlen bevorzugen schwere Athleten, das reine Verhältnis Gewicht÷Körpergewicht bevorzugt leichte. Wilks (1994) und der modernere DOTS (2019) lösen das mit Polynom-Koeffizienten, die aus realen Wettkampfdaten abgeleitet sind: Das gehobene Gewicht wird mit einem körpergewichtsabhängigen Faktor multipliziert – heraus kommt ein Punktwert, der über alle Gewichtsklassen (und mit getrennten Formeln über Geschlechter) vergleichbar ist.
Grobe Wilks-Orientierung (SBD-Total, roh)
| Wilks-Punkte | Niveau |
|---|---|
| unter 200 | Einsteiger |
| 200–300 | Fortgeschritten |
| 300–400 | Stark – solides Studio-Topniveau |
| 400–500 | Wettkampfniveau |
| über 500 | Elite / national konkurrenzfähig |
Beispiel: 500 kg Total bei 90 kg Körpergewicht ergeben ~319 Wilks-Punkte – dasselbe Total bei 75 kg wäre mit ~349 Punkten die klar stärkere Leistung. DOTS liefert ähnliche Werte, korrigiert aber Verzerrungen der alten Wilks-Formel an den Rändern der Gewichtsskala und ist heute bei vielen Verbänden (u. a. im Raw-Powerlifting) der Standard; die IPF nutzt eigene GL-Points. Für den Vergleich mit Trainingspartnern und den eigenen Fortschritt über eine Diät hinweg („bin ich relativ stärker geworden?“) sind beide Scores das ehrlichste Maß.