Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Kernfrage ist einfach: Leben Sie von Ihrer Arbeitskraft? Der Check ordnet Ihre Situation nach den Kriterien von Finanztip und Verbraucherzentrale ein – ohne Produktwerbung.
Kriterien: Finanztip & Verbraucherzentrale (BU-Bedarf) · Stand: Juli 2026
Unverbindliche Orientierung auf Basis der genannten Quellen – ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung und keinen amtlichen Bescheid.
Warum die BU als wichtigste freiwillige Versicherung gilt
Die Arbeitskraft ist für die meisten Menschen das mit Abstand größte Vermögen: Wer mit 30 Jahren 3.000 € netto verdient, erarbeitet bis zur Rente weit über eine Million Euro. Fällt diese Einnahmequelle durch Krankheit weg – häufigste Ursachen sind heute psychische Erkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats – ersetzt der Staat nur wenig: Die volle Erwerbsminderungsrente gibt es erst, wenn man in keinem Beruf mehr als drei Stunden täglich arbeiten kann, und sie liegt im Schnitt unter 1.000 € monatlich.
Deshalb stufen Finanztip und die Verbraucherzentralen die BU für alle ein, die vom Einkommen leben, als vorrangig ein – noch vor Hausrat, Handy- oder Zahnzusatzversicherungen. Der Beitrag hängt stark von Beruf, Eintrittsalter und Gesundheit ab; der früheste sinnvolle Zeitpunkt ist oft die Ausbildung oder das Studium. Dieses Tool bewertet nur den Bedarf – die Auswahl eines konkreten Tarifs gehört in eine unabhängige Beratung (Verbraucherzentrale, Versicherungsberater).