Dachneigungsrechner

Grad und ProzentInkl. SparrenlängeMit Umrechnungstabelle

Höhe und horizontale Länge eingeben – der Rechner zeigt die Dachneigung in Grad und Prozent samt Sparrenlänge und ordnet den Wert in gängige Dachtypen ein.

Dachneigung berechnen Formular DN-01
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Messen Sie die senkrechte Höhe und die zugehörige waagrechte Länge – bei Satteldächern ist das die halbe Gebäudebreite.

Nur zum Spaß

Ergebnis Ihrer Berechnung

Dachneigung
Neigung in Prozent
Sparren-/Dachlänge
Einordnung

Grad, Prozent und die Sparrenlänge

Die Dachneigung beschreibt, wie stark ein Dach geneigt ist – angegeben entweder als Winkel in Grad oder als Gefälle in Prozent. Beide lassen sich ineinander umrechnen, sind aber nicht dasselbe: Prozent = Höhe ÷ horizontale Länge × 100, während der Winkel = arctan(Höhe ÷ Länge) ist. 100 % Gefälle entsprechen deshalb genau 45°, nicht etwa dem Maximum. Die Sparrenlänge – die schräge Strecke von Traufe zu First – ergibt sich über den Satz des Pythagoras aus Höhe und Länge.

Die Dachneigung entscheidet über die Eignung von Dachdeckungen (Biberschwanz, Ziegel, Blech haben unterschiedliche Mindestneigungen), über die Regensicherheit und über den optimalen Winkel für Photovoltaik. Für PV in Deutschland liegt das Optimum bei etwa 30 bis 35°. Gängige Werte zur Orientierung: 15° ≈ 27 %, 30° ≈ 58 %, 35° ≈ 70 %, 40° ≈ 84 %, 45° = 100 %.

Häufige Fragen

Wie rechne ich Grad in Prozent um?
Über den Tangens: Prozent = tan(Winkel) × 100. 30° ergeben also tan(30°) × 100 ≈ 58 %. Umgekehrt gilt Winkel = arctan(Prozent ÷ 100). Wichtig: 45° sind exakt 100 %, weil dann Höhe und Länge gleich groß sind.
Welche Dachneigung ist optimal für Photovoltaik?
In Deutschland liefern nach Süden ausgerichtete Module bei rund 30 bis 35° Neigung den höchsten Jahresertrag. Flachere oder steilere Dächer verlieren nur wenig – erst bei sehr flachen oder sehr steilen Winkeln oder bei Ost-West-Ausrichtung wird der Unterschied deutlicher.
Was ist die Mindestdachneigung?
Das hängt von der Deckung ab: Tondachziegel brauchen meist mindestens 22°, Biberschwanzziegel je nach Deckart mehr, Blech- und Foliendächer funktionieren auch nahezu flach. Unterhalb der Regeldachneigung sind Zusatzmaßnahmen gegen eindringendes Wasser nötig.

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