Wärmepumpenrechner
Wohnfläche und Dämmstandard eingeben – der Rechner ermittelt die benötigte Heizleistung, den Wärmebedarf sowie Stromverbrauch und Heizkosten der Wärmepumpe über die Jahresarbeitszahl.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Überschlag ohne Warmwasser (rechnen Sie ca. + 500 kWh Wärmebedarf je Person hinzu). Die JAZ hängt stark von Wärmequelle und Heizsystem ab – Flächenheizungen und niedrige Vorlauftemperaturen verbessern sie deutlich.
Von der Wohnfläche zur Heizleistung
Zwei Kennzahlen bestimmen, welche Wärmepumpe passt und was sie im Betrieb kostet. Die Heizlast (in kW) sagt, wie viel Leistung das Gebäude am kältesten Tag braucht – sie ergibt sich grob aus der Wohnfläche mal einer spezifischen Heizlast, die stark vom Dämmstandard abhängt: von rund 40 W/m² im KfW-Neubau bis etwa 120 W/m² im unsanierten Altbau. Die Wärmepumpe sollte ungefähr auf diese Heizlast ausgelegt werden – zu groß bedeutet Takten und Verschleiß, zu klein bedeutet teures Nachheizen mit dem Elektroheizstab.
Die Betriebskosten hängen an der Jahresarbeitszahl (JAZ): Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme die Pumpe aus einer Kilowattstunde Strom macht. Eine JAZ von 3,8 heißt, dass aus 1 kWh Strom 3,8 kWh Wärme werden. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen typisch 3,0 bis 4,0, Sole- und Wasser-Wärmepumpen 4,0 bis 5,0. Entscheidend sind niedrige Vorlauftemperaturen – eine Fußboden- oder Wandheizung macht die Wärmepumpe spürbar sparsamer als klassische Heizkörper. Mit Solarstrom vom eigenen Dach sinken die Stromkosten zusätzlich.