Dämmungsrechner (U-Wert)
Dämmstoff und Dicke wählen – der Rechner berechnet den U-Wert der Dämmung und vergleicht ihn direkt mit den GEG-Anforderungen für Außenwand und Dach.
Ergebnis Ihrer Berechnung
Berechnung mit Standard-Übergangswiderständen (Rsi + Rse = 0,17 m²K/W). Ein niedriger U-Wert bedeutet bessere Dämmung. GEG-Grenzwerte bei Sanierung: Außenwand, Dach und oberste Geschossdecke jeweils 0,24 W/(m²K).
Was der U-Wert aussagt
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient, Einheit W/(m²K)) beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht: Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung. Er ergibt sich aus dem Wärmedurchlasswiderstand R der Schichten, und der berechnet sich je Schicht als Dicke ÷ Wärmeleitfähigkeit λ. Ein guter Dämmstoff hat ein niedriges λ: PUR/PIR liegt bei rund 0,024, Mineralwolle und EPS bei etwa 0,035, Holzfaser bei rund 0,040 W/(m·K). Mehr Dicke und ein niedrigeres λ senken den U-Wert – doppelte Dämmstärke halbiert näherungsweise den Wärmeverlust der Schicht.
Für Sanierungen schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) Höchstwerte vor: Außenwände, Dachflächen und die oberste Geschossdecke dürfen nach der Sanierung einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) nicht überschreiten. Um das bei einer Außenwand allein mit der Dämmung zu erreichen, braucht es je nach Material rund 14 bis 18 cm Dämmstoff. Dieser Rechner betrachtet die Dämmschicht mit Standard-Übergangswiderständen; für den exakten Nachweis eines mehrschichtigen Bauteils ist eine vollständige Bauteilberechnung nötig.